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Partizipative Theaterarbeit trifft auf Lebensweltorientierte Soziale Arbeit. Oder umgekehrt.

Abstract

Partizipative Theaterarbeit, die in Kontexten Sozialer Arbeit realisiert wird, weist vielfältige Bezüge zum Paradigma und zur Konzeption einer Lebensweltorientierten Sozialen Arbeit auf, gerade auch dann, wenn es um Beiträge zu sozialer Teilhabe und politischer Beteiligung geht. Ausgehend von theoretischen Ideen werden Projektbeispiele partizipativer Theaterarbeit in Handlungsfeldern Sozialer Arbeit mit armuts- und ausgrenzungserfahrenen Menschen vorgestellt und hinsichtlich ihrer Verläufe und Ergebnisse vorgestellt und reflektiert. Berührungspunkte und Überschneidungen von Konzepten und Formen partizipativer Theaterarbeit zur Lebensweltorientierten Sozialen Arbeit zeigen sich besonders dort, wo es um die szenisch-reflexive Auseinandersetzung mit Alltagserfahrungen, um lebensweltliches Handeln in gesellschaftlichen Strukturen, um Theater als kollektiven Artikulationsraum oder um das Prinzip Einmischung geht.
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Author Biography

Michael Wrentschur (Standort Graz)

Mag. Dr. Michael Wrentschur michael.wrentschur@uni-graz.at Soziologe, Bildungswissenschaftler, Theater- und Kulturschaffender; Hochschullehrer und Forscher am Institut für Erziehungs- und Bildungswissenschaft der Universität Graz im Arbeitsbereich Sozialpädagogik zu folgenden Schwerpunkten: Theaterarbeit in sozialen Feldern; Soziokultur und soziale Kulturarbeit; soziale und politische Partizipation; szenisch-partizipatives Forschen: Armut und sozialer Ausgrenzung. Künstlerischer Leiter und Geschäftsführer von InterACT, der Werkstatt für Theater und Soziokultur in Graz; Leitung/Realisierung zahlreicher theaterpädagogische Workshops sowie soziokultureller, (politisch)partizipativer Theaterprojekte und -produktionen. www.uni-graz.at/paedxwww.htm / www.interact-online.org


References