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„Kultur und Beziehung“ in Fremdunterbringung

Abstract

Im vorliegenden Beitrag wird versucht, die Relevanz kulturtheoretischer Überlegungen für die praktische Arbeit in der Fremdunterbringung von Jugendlichen darzustellen. Kulturtheoretische Aspekte werden in direkten Zusammenhang mit praktischen Beispielen aus der Betreuungsarbeit von SOS-Kinderdorf in Österreich gestellt, um damit eine Grundlage für eine praxisnahe Diskussion für in der sozialpädagogischen Arbeit Tätige zu bieten. Ausgehend vom „Zwiebelschalenmodell“ soll ein allgemeines Verständnis für die Funktion von Kultur geschaffen werden. In der Folge wird die kulturelle Dimension von „Individualismus versus Kollektivismus“ näher betrachtet, da diese Beziehung am meisten beeinflusst und für das Thema des Artikels relevant erscheint. Ziel dieses Beitrages ist nicht zuletzt, auf die eigenen kulturellen Perspektiven zu verweisen und Diskussionsgrundlagen anzubieten, die in die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen und in Konzeptentwicklungen einfließen sollen. Schlüsselwörter: Kulturelle Herkunft, sozialpädagogische Beziehung, Fremdunterbringung In this article we determine the practical implications and relevance of culture theory in the field of “out-of-home care for young people”. We link aspects of culture theory and practical case studies taken from SOS-Kinderdorf Austria to set the ground for a practically orientated discussion among practitioners of the field. We build a general understanding of functions of culture based on the onion model. Further on we discuss the cultural dimension of “individualism versus collectivism as the aspect most relevant to relationship and culture, the topic of this article. The aim of this article is to increase the awareness of one’s own cultural perspectives and to enable people to use these considerations in the daily work with youngsters and children as well as in the development of a conceptual and pedagogical framework. Keywords: Cultural origin, socio-educational relationship, „out-of-home care“
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Author Biography

Susi Zoller-Mathies

wissenschaftliche Mitarbeiterin im Sozialpädagogischen Institut von SOS-Kinderdorf Österreich in Innsbruck, Schwerpunkt: sozialwissenschaftliche Praxisforschung Klinische Psychologin und Gesundheitspsychologin, diverse Tätigkeiten in der Erwachsenenbildung, Jugendwohlfahrt und in psychiatrischen Einrichtungen in Österreich und Ghana, Mitglied der Menschenrechtskommission für Tirol und Vorarlberg, seit 5 Jahren wissenschaftliche Mitarbeiterin im Sozialpädagogischen Institut von SOS-Kinderdorf Schwerpunkte: Einflüsse unterschiedlicher kultureller Herkunft auf die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Fremdunterbringungskontext, kultursensibler Umgang, Dokumentation der pädagogischen Arbeit bei SOS-Kinderdorf

Margret Steixner (Redaktion soziales_kapital)

Pädagogin, Universitätslektorin, Geschäftsführerin von „NDurance, Management in Motion“, Schwerpunkt: interkulturelle Kompetenz und Methoden der Kompetenzentwicklung Interkulturelle Coach und Trainerin mit langjähriger Auslandserfahrung in verschiedenen afrikanischen Ländern, Erfahrung in interkulturellen Themenbereichen, Dissertation zum Thema: Lernraum- Interkultur. Von interkultureller Erfahrung zu interkultureller Kompetenz. Wien (Südwind Verlag) 2007, diverse Trainings- und Coachingaktivitäten im Bereich internationaler Organisationen im Non-Profit und Wirtschaftsbereich


References