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Räumliches (Dis-)Empowerment als Analyseperspektive für eine klimagerechte Soziale Arbeit: Impulse aus der transformativen Forschung

Abstract

Der Artikel stellt das Konzept des räumlichen (Dis-)Empowerments als Analyseinstrument für eine klimagerechte Soziale Arbeit vor. Dafür werden die Kritische Theorie gesellschaftlicher Naturverhältnisse aus der Politischen Ökologie und der Sozialraumdiskurs der Sozialen Arbeit miteinander verbunden: Raum wird als sozial produziert und von Machtverhältnissen durchzogen verstanden. Das Konzept des räumlichen (Dis-)Empowerments ermöglicht es, strukturelle Diskriminierungen und sozialräumliche Ausschlüsse zu analysieren und aufzuzeigen, wie durch die Schaffung von Empowerment-Räumen Handlungsmacht erweitert werden kann. Durch die Klimakrise stellen sich neue Fragen für die Soziale Arbeit, insbesondere ob und wie sie aktiv für Klimagerechtigkeit eintreten und an sozial-ökologischen Transformationsprozessen mitwirken kann. Darüber hinaus zeigen sich aber auch die Notwendigkeit und Chancen von neuer inter- bzw. transdisziplinärer Zusammenarbeit.

Schlagworte: Transdisziplinarität, sozial-ökologische Transformation, kritische Geographie, sozialräumliche Soziale Arbeit, Klimagerechtigkeits-Bewegung, partizipative Aktionsforschung, räumliches Empowerment, Disempowerment

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Autor/innen-Biografie

Amelie Schönhaar

Ist Geographin, Bildungspraktikerin und Sozialarbeiterin. Aktuell arbeitet sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt „TREE – Transformation (er)leben und (er)lernen“ an der Universität Hohenheim. Zu ihren derzeitigen Themenschwerpunkten zählen (Hochschul-)Bildung für Nachhaltige Entwicklung, Globales und transformatives Lernen, sozial-ökologische Transformation und Klimagerechtigkeit sowie (Dis-)Empowerment und Partizipation aus einer sozialräumlichen und gemeinwesenorientierten Perspektive.

Katharina Hesse

Katharina Hesse ist Sonderpädagogin und Sozialarbeiterin. Ihre Masterarbeit im Studiengang Sozialraumorientierte Soziale Arbeit an der FH Campus Wien hat sie zum Thema Selbstorganisation und Empowerment geschrieben. Im Moment betreut sie als Schulsozialarbeiterin zwei Schulen in Wien. 

Birgit Hoinle

Birgit Hoinle ist Geographin und arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin (Postdoc) am Lehrstuhl Gesellschaftliche Transformation & Landwirtschaft der Universität Hohenheim. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen nachhaltige Außer-Haus-Verpflegung, food
justice
und dekoloniale Perspektiven. Sie hat an der Universität Hamburg promoviert zu urbaner Landwirtschaft und Prozessen räumlichen Empowerments in Kolumbien. Sie ist ehrenamtlich im Ernährungsrat Region Tübingen-Rottenburg engagiert und aktiv als Bildungsreferentin für Themen des Globalen Lernens.


Literaturhinweise