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Auf die Plätze…! Raumaneignungsstrategien von sporttreibenden Mädchen und Frauen im öffentlichen Raum

Abstract

Gesellschaftliche Kämpfe um gerechte Geschlechterverhältnisse finden im öffentlichen Raum auch in Sporträumen statt. Ballkäfige, Skateparks und Sportplätze in Parks sind trotz der sozialen Öffnung des Sports weiterhin männlich dominierte Räume. Mädchen, Frauen und TIN*-Personen sind in Sporträumen mit symbolischer Gewalt und Aneignungshürden konfrontiert. Dieser Artikel präsentiert ausgewählte Ergebnisse meiner Masterarbeit sowie praktische Implikationen in einem Angebotsfeld, das in der offenen Jugendarbeit vermehrt Aufmerksamkeit gewinnt. Die Analyse von drei Angeboten der Offenen Jugendarbeit, die sich an Mädchen, Frauen und teilweise TIN*-Personen richten, zeigt das Potenzial von sportbezogenen Rauminterventionen als Methode in der sozialräumlichen und gendersensiblen Jugendarbeit. Eine qualitative Analyse des Raumerlebens stellt Narrative über eine ‚weibliche Raumdefensivität‘ infrage und interpretiert Raumaneignungsstrategien von Mädchen, Frauen und TIN*-Personen als widerständiges und raumkompetentes Handeln.

Schlagworte: Raumaneignung, Sport im öffentlichen Raum, genderspezifische Raumaneignung, Offene Jugendarbeit, Mädchensozialarbeit, Sozialraum

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Autor/innen-Biografie

Alisa Storz

Arbeitet als Beraterin in einer Beratungsstelle für Mädchen, junge Frauen und TIN*-Personen in Wien. Sie hat Erziehungswissenschaft, Sport- und Politikwissenschaften im Bachelor sowie Sozialraumorientierte Soziale Arbeit im Master studiert. In ihrer Masterarbeit konnte sie diese Kenntnisse und Interessen erfreulicherweise miteinander verbinden.


Literaturhinweise