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Sexuelle Bildung für Jugendliche und junge Erwachsene: Inhalte, Ziele und Implikationen für die Professionalisierung

Abstract

Der Beitrag beleuchtet das Potenzial sexueller Bildungsangebote für Jugendliche und junge Erwachsene und unterstreicht die zentrale Bedeutung qualifizierter Fachkräfte für ihre professionelle Umsetzung. Sexuelle Bildung unterstützt junge Menschen auf ihrem Weg zu selbstbestimmter Sexualität und Identitätsentwicklung, stärkt die sexuelle und reproduktive Gesundheit, wirkt präventiv gegen Gewalt und fördert einen verantwortungsvollen Umgang mit Sexualität. Darüber hinaus trägt sie wesentlich zu Geschlechtergerechtigkeit und Inklusion bei, indem sie gesellschaftliche Normen, Machtverhältnisse und Tabuisierungen kritisch hinterfragt und aktiv Diskriminierung sowie Ausgrenzung entgegenwirkt. Der Beitrag argumentiert, dass die Professionalisierung sexueller Bildung unverzichtbar ist, um qualitativ hochwertige sexuelle Bildungsangebote im Einklang mit professionsethischen Standards sicherzustellen. Dies erfordert fundiertes Fachwissen, Reflexions-, Kommunikations- und Handlungskompetenz sowie eine Haltung, die von Respekt und Offenheit geprägt ist.

Schlagworte: sexuelle Bildung, Selbstbestimmung, sexuelle Gesundheit, sexuelle Rechte, Professionalisierung

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Autor/innen-Biografie

Ruth Hechtl

Professorin für Soziale Arbeit mit den Schwerpunkten Gender/Diversity und Italienisch an der Fachhochschule Kärnten und wissenschaftliche Leiterin des Hochschullehrgangs „Sexualpädagogik und sexuelle Bildung“ an der FH Kärnten Academy.


Literaturhinweise