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Sozialhilfesysteme und deren Implikation für die Soziale Arbeit in Österreich: Salzburg und Wien im Vergleich

Abstract

Dieser Artikel analysiert die Sozialhilfesysteme in Salzburg und Wien und deren Einfluss auf die Soziale Arbeit. Beide Bundesländer haben entsprechend dem österreichischen Sozialhilfe-Grundsatzgesetz (SGG) eigene Ausführungsgesetze erlassen: das Salzburger Sozialunterstützungsgesetz (SUG) und das Wiener Mindestsicherungsgesetz (WMG). In Salzburg konzentriert sich die Soziale Arbeit auf die Vermittlung von Klient*innen zu Beschäftigungsprojekten, während in Wien der Fokus auf zielgruppenspezifischen Angeboten liegt. In beiden Bundesländern ist der Bedarf an Sozialarbeiter*innen höher als das verfügbare Personal, was die Betreuungsqualität beeinträchtigt. Der Artikel hebt die Bedeutung der Sozialen Arbeit als Vermittlerin zwischen staatlichen Vorgaben und den Bedürfnissen der Klient*innen hervor und fordert eine Erhöhung der Personalressourcen. Abschließend wird eine umfassende Analyse der Sozialhilfesysteme auf Bundesebene empfohlen, um Best-Practice-Beispiele zu identifizieren und die Effizienz der behördlichen Sozialen Arbeit zu verbessern.

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Autor/innen-Biografie

Jakob Josef Karas

Jakob Josef Karas, MA

jakob.karas@gmx.at

Ist derzeit in Leitungsfunktion im Bereich der Behindertenhilfe tätig. Bisherige Arbeitsschwerpunkte liegen in der niederschwelligen sowie behördlichen Sozialen Arbeit. Im Bereich der Sozialpolitik und Sozialhilfe kam es bereits zu wissenschaftlichen Auseinandersetzungen. Der Autor ist bestrebt, zukünftig ein Doktoratsstudium zu absolvieren und einer weiterfolgenden Lehr- und Forschungstätigkeit nachzugehen.


Literaturhinweise