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Die Bedeutung von Zugehörigkeitsansätzen in der sozialarbeiterischen Beratung von jungen Frauen und Mädchen, die von Zwangsheirat bedroht oder betroffen sind

Abstract

Zwangsheirat ist ein globales Phänomen von weitreichender Bedeutung, das auch die Soziale Arbeit vor die Herausforderungen stellt, wirksame Interventionen zu entwickeln. Dieser Artikel basiert auf meiner Masterarbeit, die Fragen der Zugehörigkeit(en) im sozialarbeiterischen Beratungskontext untersucht. Expertinneninterviews verdeutlichen, dass Zugehörigkeitsfragen eine Rolle spielen, besonders bei innerfamiliären Konflikten, die zumeist mit ambivalenten Gefühlen gegenüber der Familie und der Selbstidentifikation der Klientinnen einhergehen. Der Artikel betrachtet Zugehörigkeitsansätze in der Migrationsgesellschaft, insbesondere bei von Zwangsheirat betroffenen Frauen und Mädchen. Dabei wird verdeutlicht, dass eine Abkehr von Kategorisierungen qua Migrationshintergrund und eine Öffnung hin zu einer differenzierteren Perspektive bezüglich Zugehörigkeit(en) unerlässlich ist.

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Autor/innen-Biografie

Elisabeth Lehmer

Elisabeth Lehmer hat an der Universität Passau und der Universität Extremadura „European Studies Major“ im Bachelor studiert. Daraufhin absolvierte sie den Master „Soziale Arbeit, Sozialpolitik und -management“ am Management Center Innsbruck. Derzeit ist sie in der Flüchtlings- und Integrationsberatung der Caritas in Garmisch-Partenkirchen tätig.


Literaturhinweise