Soziale Innovation in Zeiten von Krisen: Ergebnisse einer explorativen Studie steirischer arbeitsmarktintegrativer Unternehmen im Kontext der Covid-19-Pandemie
Abstract
Arbeitsmarktintegrative Unternehmen bilden eine zentrale Säule österreichischer arbeitsmarktpolitischer Unterstützungsstrukturen. Sie sind insbesondere in Krisenzeiten gefordert, rasch und flexibel auf sich verändernde Problemlagen ihrer Adressat:innen zu reagieren, ihre Angebote und Methoden weiterzuentwickeln und adäquate politische Rahmungen einzufordern. Krisen wirken demnach herausfordernd, können aber auch Chancen für Innovationen eröffnen. In diesem Beitrag werden die Ergebnisse einer mehrstufigen explorativen Studie mit multiperspektivischer Ausrichtung vorgestellt und davon ausgehend die mit der Covid-19-Krise einhergehenden Herausforderungen bestimmt sowie Möglichkeiten für Innovationen ausgelotet und reflektiert.
Autor/innen-Biografie
Maria Anastasiadis
Maria Anastasiadis ist assoziierte Professorin im Arbeitsbereich Sozialpädagogik am Institut für Erziehungs- und Bildungswissenschaft der Karl-Franzens-Universität Graz. Ihre Arbeits- und Forschungsschwerpunkte sind: Soziale Organisationen und deren Beiträge zur Partizipation und Sozialen Innovation, sozialpolitische Wandlungsprozesse und deren Konsequenzen für die Soziale Arbeit, Soziale Arbeit und nachhaltige Entwicklung, partizipative Forschung.
Lisa-Maria Lembacher
Lisa-Maria Lembacher hat die Masterstudien Sozialpädagogik und Erwachsenen- und Weiterbildung am Institut für Erziehungs- und Bildungswissenschaften an der Karl-Franzens-Universität Graz absolviert, sammelte Erfahrungen als studentische Mitarbeiterin am Institut für Bildungsforschung und PädagogInnenbildung und arbeitete in verschiedenen Forschungsprojekten mit. Sie ist selbst als Sozial- und Berufspädagogin in einem arbeitsmarktintegrativen Betrieb sowie in der Content- und Eventplanung für Jugendliche und junge Erwachsene tätig.