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Auf der Suche nach dem politischen Mandat: Eine intergenerationale Untersuchung des beruflichen Selbstverständnisses von Sozialarbeitenden

Abstract

Der politische Auftrag Sozialer Arbeit ist ein Thema, bei dem Theorie und Praxis auseinanderdriften. Aus der „Internationalen Definition Sozialer Arbeit“ und dem Konzept des Tripelmandats nach Silvia Staub-Bernasconi lässt sich die Rolle der Profession als politische Akteurin klar ableiten. In der praktischen Umsetzung ist sie in dieser Deutlichkeit nicht gegeben. Dieser Artikel stellt Erkenntnisse aus meiner Masterarbeit zum beruflichen Selbstverständnis Sozialarbeitender verschiedener Generationen in Österreich (zwei Bundesländer: Vorarlberg und Wien) vor. Er widmet sich der Frage, ob sich das politische Selbstverständnis Sozialarbeitender über die letzten Jahrzehnte verändert hat. Zuerst werden Generationenunterschiede und Gemeinsamkeiten im Zusammenhang mit gesellschaftlichen Veränderungsprozessen diskutiert. Danach wird die (un)erwünschte Rolle Sozialer Arbeit in Politik und Gesellschaft aus Sicht der Teilnehmenden beleuchtet. Der Beitrag endet mit einem Fazit und Vorschlägen für die sozialarbeiterische Praxis und Ausbildung in Österreich.

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Autor/innen-Biografie

Aurelia Sagmeister

Arbeitet in Wien im Jugendbereich. Sie hat 2021–2023 den Erasmus Mundus Master „Advanced Development in Social Work“ absolviert. Davor hat sie in Wien Geschichte und Soziale Arbeit studiert und war als Sozialarbeiterin tätig. Ihrer Meinung nach ist Soziale Arbeit immer politisch.


Literaturhinweise

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