Niederschwelligkeit ohne Akzeptanz? Eine Position zum schadensmindernden Angebot der Drogenarbeit in Wien
Abstract
Der Artikel skizziert die Transformation der niederschwelligen Drogenarbeit in Wien in den letzten Jahren. Dazu werden in einem ersten Schritt die Begriffe „niederschwellige und akzeptierende Drogenarbeit“ definiert und ihre Funktion im Gesundheitssystem beschrieben. Es werden Dimensionen vorgestellt, an denen die Niederschwelligkeit fassbar wird. In einem zweiten Schritt wird überprüft, inwieweit die aktuelle Situation im jedmayer den zentralen Begrifflichkeiten gerecht wird. Dafür wird jede Dimension noch einmal einzeln betrachtet und Widersprüchlichkeiten werden aufgezeigt. Im Fazit wird der aktuelle Stand zusammengefasst, wobei die Wichtigkeit der konsequenten Niederschwelligkeit zum Zweck der Schadensminimierung im Fokus steht.Schlagwörter
Drogenarbeit, Niederschwelligkeit, Akzeptanz, jedmayer, Harm Reduction, Entkriminalisierung
Autor/innen-Biografie
Fabian Grümayer (Standort Wien)
Fabian Grümayer BA, MA, Jg. 1987 fabian_grue@gmx.at 2007 bis 2010 Studium der Sozialen Arbeit an der FH Campus Wien, 2010 bis Anfang 2013 Masterstudiengang Klinische Sozialarbeit an der FH Campus Wien; Von 2009 bis Juni 2012 Vertretungsdienst bei der sozialmedizinischen Drogenberatungsstelle Ganslwirt (Verein Wiener Sozialprojekte); Von Juli 2012 bis August 2013 Vertretungsdienst bei der Drogenberatungsstelle jedmayer, Suchthilfe Wien gGmbH; Seit September 2013 Sozialarbeiter bei der Drogenberatungsstelle jedmayer, Suchthilfe Wien gGmbH; Mitbegründer der Initiative Drogenkonsumraum (I-dk)