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Gesundheitsfolgenabschätzung - ein Instrument zur Umsetzung einer gesundheitsförderlichen Gesamtpolitik. Eine Einführung am Beispiel der Kindergesundheit.

Abstract

Die Gesundheitsfolgenabschätzung (GFA; engl. Health Impact Assessment) ist ein international etabliertes Instrument, um politische Entscheidungen in Sinne einer gesundheitsförderlichen Gesamtpolitik informiert zu gestalten. Der vorliegende Beitrag führt zum Thema gesundheitsförderliche Gesamtpolitik (engl. „Health in All Policies“) ein und stellt das Instrument Gesundheitsfolgenabschätzung vor (Ablauf, Verortung, Grundsätze und Nutzen). Mit dem Pilotprojekt zum „verpflichtenden Kindergartenjahr“, das 2012 von der Gesundheit Österreich durchgeführt wurde, konnte das Instrument Gesundheitsfolgenabschätzung auf Bundesebene erstmals erprobt und ein wichtiger Schritt für die Weiterentwicklung in Richtung einer gesundheitsförderlichen Gesamtpolitik geleistet werden. Rückschlüsse aus dem Pilotprojekt hinsichtlich einer Etablierung von GFA in Österreich runden den Beitrag ab. Health impact assessment (HIA) is a systematic process of analysing and assessing policy plans with regard to possible positive and negative effects for health and the distribution of those effects within the population. HIA supports the decision-makers in charge to arrive at evidence-based choices and, thus, promotes healthy public policies. This article introduces the concept of “Health in All Policies” and presents health impact assessment as an instrument to implement health in all policies. More specifically, the process, results and experiences of a pilot project carried out in 2011/12 on the topic “compulsory year at kinder-garten” are recorded in the article. Keywords: Gesundheitsfolgenabschätzung, Gesundheit in allen Politikfeldern, Health Impact
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Autor/innen-Biografie

Christine Knaller

Mag. (FH) Christine Knaller, Jg. 1985 Christine.Knaller@goeg.at Gesundheitswissenschaftlerin, Studium Gesundheitsmanagement im Tourismus an der FH JOANNEUM, postgradualer Universitätslehrgang Public Health an der Medizinischen Universität Graz, seit März 2008 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Gesundheit Österreich / Geschäftsbereich ÖBIG, Arbeitsschwerpunkte sind Strategien und Instrumente zur Umsetzung von Health in All Policies, Aufbereitung von Evidenz im Bereich Public Health/ Gesundheitsförderung, koordiniert seit Frühjahr 2012 das Projekt Gesundheitsfolgenabschätzung

Sabine Haas (Standortredaktion St. Pölten)

Mag. Dr. Sabine Haas, Jg. 1963 sabine.haas@goeg.at Studium der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften; Doktoratsstudium der Soziologie; koordiniert an der Gesundheit Österreich GmbH / Geschäftsbereich ÖBIG den Arbeitsbereich Prävention. Nach langjährigen Arbeitsschwerpunkten zu den Themen HIV/Aids und Drogen/Sucht in den letzten Jahren vor allem befasst mit Grundlagen von (struktureller) Prävention und Gesundheitsförderung, Strategien zur intersektoralen Verankerung von Gesundheit sowie mit den sozioökonomischen Determinanten der Gesundheit.


Literaturhinweise

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