Zur Hauptnavigation springen Zum Inhalt springen Zur Fußzeile springen

Wohnungslosigkeit: Mythen und Stigmatisierungsprozesse

Abstract

Alltagstheorien über wohnungslose Menschen sind gekennzeichnet von Vorurteilen und Mythen. „Normalbürger/innen“ messen das Handeln von wohnungslosen Menschen an Vorstellungen, die geprägt sind von den Werten einer Leistungsgesellschaft. Das Verhalten wohnungsloser Menschen wird dabei als abweichend erlebt. Das negative Merkmal der abweichenden Handlung wird auf die Person bzw. auf die gesamte Personengruppe übertragen. So bilden sich Alltagstheorien wie: „Wohnungslose sind selber schuld an ihrem Schicksal“ oder „Wohnungslose sind nur zu faul zu arbeiten.“ Der folgende Beitrag bietet eine kritische Auseinandersetzung mit den häufigsten Vorurteilen in Alltagstheorien über wohnungslose Menschen und versucht aufzuzeigen, dass diese eines empirisch überprüfbaren Gehalts entbehren.
HTML PDF

Autor/innen-Biografie

Christian Stark (Standortredaktion Linz)

MMag. Dr. Prof. (FH) DSA Christian Stark, Jg. 1961 christian.stark@fh-linz.at Dipl. Sozialarbeiter, Studium der Theologie, Pädagogik und Politikwissenschaft; Promotion in Erziehungswissenschaft; beruflich tätig als Sozialarbeiter in der Wohnungslosenhilfe, als Bereichsleiter in der Behindertenhilfe und Geschäftsführer in der Suchtberatung. Seit Mai 2005 Professor am FH-Studiengang Soziale Arbeit in Linz; seit Herbst 2010 Leiter des Masterstudiengangs Soziale Arbeit mit dem Schwerpunkt Interkulturelle Kompetenz.


Literaturhinweise

Am häufigsten gelesenen Artikel dieser/dieses Autor/in