Zur Hauptnavigation springen Zum Inhalt springen Zur Fußzeile springen

Kultur(en) für Alle! Mädchen_kulturarbeit am Beispiel des Girls Rock Camp NÖ 2011

Abstract

Bei der Betrachtung von Jugend- und Musikkulturen wird schnell klar, dass diese wichtigen Sozialisationsinstanzen fast immer Jungen1- bzw. in Folge dessen Männerkulturen sind. Welch bedeutende Rolle Musik innerhalb des jugendkulturellen Sozialisationsprozess spielt heben die Herausgeber von ‚but I like it. Jugendkultur und Popmusik‘ (1998) über den vielzitierten Satz: „Sag mir, welche Musik du hörst, und ich sage dir, wer du bist“ hervor. Neben dem Wirken geschlechtsspezifischer Mechanismen in Jugend- und Musikkulturen begrenzen jedoch auch die vieldeutigen und widersprüchlichen Rollenanforderungen die Chancen zur aktiven Partizipation von Mädchen. Dieser Artikel beschäftigt sich mit einer Mädchen_kulturarbeit2, welche sich als feministische Mädchenarbeit versteht sowie das kulturelle Mandant der Sozialen Arbeit berücksichtigt, die Aneignungspotenziale unterstützt und aktiviert. Wie dies in der Praxis mit dem Medium Musik aussehen kann, wird am Beispiel des Girls Rock Camp NÖ 2011 dargestellt.
HTML PDF

Autor/innen-Biografie

Julia Boschmann (Standortredaktion St. Pölten)

Julia Boschmann, BA Studentin in den Masterstudiengängen für Soziale Arbeit an der FH St. Pölten und für Gender Studies an der Universität Wien. Freie Mitarbeit als externe Beraterin bei ChEck iT! (seit 2009) Mitbegründerin von 'pink noise' - Verein zur Förderung feministisch popkultureller Aktivitäten (2011). Ehrenamtliche Mitarbeiterin bei NEUSTART (seit 2009) und 'Masturbation Records' - Verein zur Förderung alternativer Musikkultur (seit 1999).


Literaturhinweise

Am häufigsten gelesenen Artikel dieser/dieses Autor/in