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Partizipative (Theater-)Projekte als Hort der Macht: Potenziale des Konzepts der Subalternen Artikulation als Reflexions-Tool für eine macht- und diskriminierungskritische, interventionistische Praxis der sozialräumlichen Sozialen Arbeit

Abstract

 Der Artikel beschäftigt sich aus einer postkolonialen Perspektive mit partizipativen (Theater-)Projekten am Beispiel des ästhetischen Forschungsprojekts Warum erben manche ein Schloss und andere Schulden?, welches mit Kindern im Alter von 7 bis 13 Jahren von Februar bis Oktober 2022 in Wien durchgeführt wurde. In einem ersten Schritt werden das Theorienkonzept der Subalternen Artikulation nach Gayatri Chakravorty Spivak sowie das Modell der Bürger:innenbühne als methodische Grundlagen skizziert. Anschließend werden jene Dynamiken, Rahmenbedingungen und Arbeitsweisen diskutiert, welche die Reproduktion von epistemischen Machtstrukturen im Projekt nicht nur begünstigten, sondern Partizipation in die Legitimierung hegemonialer Verhältnisse einbinden können. Abschließend wird ein Tool zur machtkritischen Interventionspraxis skizziert, welches Prozesse des Verlernens in den Mittelpunkt stellt. Es kann als Empfehlung und Anstoß für weitere Diskurse um die notwendige Entwicklung macht- und diskriminierungskritischer Praxen an der Schnittstelle von Kunst, Sozialer Arbeit und Politik verstanden werden.

Schlagworte: Partizipation, Theater, Bürger:innenbühne, postkoloniale Theorie, subaltern, subalterne Artikulation, machtkritische Interventionspraxis

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Autor/innen-Biografie

Joana Müller

Arbeitet an der Schnittstelle von partizipativer Kunst und sozialräumlichen Praxen im öffentlichen Raum. Ist Absolventin des Masterstudiums Sozialraumorientierte Soziale Arbeit und als machtkritische Kunstvermittlerin, Kuratorin und Forscherin tätig.


Literaturhinweise