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Siegen oder Versagen? Medial konstruierte Männlichkeitsbilder in der Serie Squid Game und deren potenzieller Einfluss auf den Umgang mit realen Krisen

Abstract

Der Beitrag beschäftigt sich mit dem Vor- und Erleben von Männerbildern in der ersten Staffel der Netflix-Serie Squid Game. Geschlechterstereotypen werden exemplarisch analysiert und daraufhin untersucht, welche Verhaltensweisen und welchen Umgang sie mit Ausweglosigkeit nahelegen. Ersichtlich wird, dass sich die Serie einerseits traditioneller Geschlechterstereotype bedient und problematische Bewältigungsstrategien in Krisen darstellt (z.B. Ausweglosigkeit bei finanziellen Problemen, Tod oder Suizid als Problemlösestrategien). Andererseits wird durch die Hauptfigur das Sieger-Versager-Prinzip, das auf dem Männerbild der Stärke und Unverletzlichkeit beruht, erweitert. Siegen wird als Folge von Stärke durch Hilfeannahme, Kooperation und Empathie gezeigt.

Schlagworte: Geschlechtergerechtigkeit, Geschlechterstereotype, Männlichkeitsbilder, Suizidalität, Krisenbewältigung, Squid Game

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Autor/innen-Biografie

Carmen Schlojer

Langjährige Erfahrung in der psychosozialen Arbeit und Engagement in den Bereichen Suizidprävention und psychische Gesundheit, u.a. als Fachvortragende und Mitarbeiterin im Qualitäts- und Entwicklungsmanagement bei GO-ON Suizidprävention Steiermark. Zusätzlich zu ihrer Lehrtätigkeit an den Fachhochschulen Kärnten und St. Pölten ist sie selbstständig tätig, u.a. im Rahmen von Präventionsprojekten in der Primar- und Sekundarstufe sowie im Hochschulbereich. Arbeitsschwerpunkte sind u.a. eine gendersensible Suizidprävention und Hilfe in Krisen für Männer, psychische Gesundheit und Resilienz, Krisenintervention, Selbstreflexion, Soziale Diagnostik.


Literaturhinweise