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Förderung der HIV-Therapieadhärenz: Biopsychosoziale Aspekte und Interventionen im Kontext Sozialer Arbeit

Abstract

Im vorliegenden Beitrag wird dargestellt, wie die Adhärenz von HIV-positiven Klient*innen der Sozialen Arbeit gefördert werden kann. Adhärenz bezeichnet die Mitwirkung an einer Therapie, etwa die Medikamenteneinnahme. Im Text werden Ursachen für Non-Adhärenz, Handlungsmöglichkeiten und Implikationen für die Klinische Soziale Arbeit beleuchtet. Da der Forschungsstand im deutschsprachigen Raum sehr begrenzt ist, liegt der Fokus auf englischsprachiger Literatur. Die Analyse zeigt, dass sich Substanzmissbrauch, Armut, Stigma und unzureichender Versicherungsschutz besonders stark auf die Adhärenz auswirken. Da Sozialarbeiter*innen oft nahen Zugang zu den betroffenen Klient*innen haben, können sie diesbezüglich und durch lebensweltorientiertes Handeln gezielt helfen.

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Autor/innen-Biografie

Michael Stromenger

Absolvierte das Bachelorstudium der Sozialen Arbeit an der FH Campus Wien. Momentan studiert er im Masterstudiengang die Vertiefungsrichtung Klinische Soziale Arbeit. Erste Erfahrungen in der Praxis sammelt er nun als Sozialarbeiter im Herz-Jesu Krankenhaus sowie als Springer bei Streetwork-Diensten der Caritas in Wien.


Literaturhinweise