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Akutsozialarbeit: Wenn sonst niemand erreichbar ist

Abstract

Die Bedürfnisse sozialarbeiterischer KlientInnen richten sich nicht nach Tageszeiten und Wochentagen. Wenn aber außerhalb der Arbeitszeiten der „klassischen“ Sozialen Arbeit Unterstützungsbedarf besteht, bleibt oft nur die Akutsozialarbeit. Im folgenden Beitrag werden vier qualitative Studien vorgestellt, die sich mit dem Konzept der Akutsozialarbeit auseinandersetzen. In den Studien wurden Primär- und Sekundärdaten mithilfe der Qualitativen Inhaltsanalyse und der Grounded Theory analysiert. Dabei wird vor allem auf Verweisungs- und Vermittlungsprobleme sowie methodische Herausforderungen für professionelle HelferInnen eingegangen sowie auf Erwartungen von KlientInnen der Akutsozialarbeit. Ein bestehendes Konzept von Akutsozialarbeit wird am Beispiel des AKUTteams Niederösterreich dargestellt. Der Artikel trägt damit zur Diskussion, Reflexion und Weiterentwicklung eines Konzeptes der Akutsozialarbeit bei, um eine niederschwellige, mobile und rund um die Uhr erreichbare Soziale Arbeit in ganz Österreich zu etablieren.

Schlagworte: Akutsozialarbeit, Methodik, Krisenintervention, AKUTteam, Rettungsdienst

 

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The needs of social work clients do not follow times of day or days of the week. However, if there is a need for support outside the working hours of “traditional” social work, acute social work often is the only option left. The following paper presents the results of four qualitative studies that explore the concept of acute social work. In the studies, primary and secondary data were analyzed using qualitative content analysis and grounded theory. In particular, referral and placement problems, as well as methodological challenges for professionals, are discussed, along with the expectations of clients of acute social work. Acute Social Work will be described on the basis of the example of the AKUTteam (acute team) of Lower Austria. The article thus contributes to the discussion, reflection, and further development of a concept of acute social work in order to establish a low-threshold, mobile social work throughout Austria that is accessible around the clock.

Keywords: emergency social work, methodology, crisis intervention, AKUTteam, ambulance

Schlagwörter

Akutsozialarbeit, Methodik, Krisenintervention, AKUTteam, Rettungsdienst

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Autor/innen-Biografie

Melina Eder

Melina Eder, BA

melina.eder@gmx.at

Bachelorabschluss in Soziale Arbeit, derzeitig tätig als Pool-Sozialarbeiterin an Bezirksverwaltungsbehörden, Fachgebiet Sozialarbeit.

Stefan Fercher

Stefan Fercher, BA MA

stefan.fercher@gmail.com

Studium der Soziologie (MA; Bakk.phil.) und der Sozialen Arbeit (BA). Derzeit tätig im Sozial Betreuten Wohnhaus Franziska Fast (Volkshilfe Wien) als Sozialarbeiter im Bereich Wohnungssicherung. Arbeitsschwerpunkte: Offene Kinder- und Jugendarbeit, Obdach und Wohnen, Behindertenhilfe und Gesundheitsförderung.

Beate Haberhofer

Beate Haberhofer, BA

beate.haberhofer@gmail.com

Bachelorabschluss in Soziale Arbeit, derzeit tätig als Sozialarbeiterin in einer Beratungsstelle für Arbeitsuchende.

Jacqueline Zeilinger (Standort St. Pölten)

Jacqueline Zeilinger, BA

jacqueline.zeilinger@hotmail.com

Bachelorabschluss in Soziale Arbeit, derzeit im Masterstudium Soziale Arbeit an der FH St. Pölten.


Literaturhinweise

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