Wirkungsorientierung in der Sozialen Arbeit. Professionalisierungsprojekt oder managerialistische „cookbook social work“?
Abstract
Vorliegender Artikel widmet sich den verschiedenen Diskurslinien rund um Wirkungsorientierung in der Sozialen Arbeit. Dabei wird auf die vor allem im englischsprachigen Raum rezipierte Debatte um „Evidence-Based Practice“ und deren What-Works Prämissen eingegangen und diese forschungsmethodisch, als auch professionstheoretisch problematisiert. Weiters wird der im deutschsprachigen Raum dominante „halbierte Wirkungsdiskurs“ (Otto et al 2007) aufgegriffen, der die Frage nach Wirkung vor allem auf Management- und Finanzierungsebene verhandelt und somit vor allem als managerielle Steuerung sozialarbeiterischer Praxis, womit sich auch Konsequenzen für die (Wirkungs-) Forschung, als auch für die professionelle Praxis ergeben.Autor/innen-Biografie
Veronika Reidinger (Standort St. Pölten)
Veronika Reidinger, MA, Jg. 1983 vreronika.reidinger@gmail.com Studium der Soziologie am Institut für Soziologie, Wien; Studium der Sozialen Arbeit an der FH St. Pölten; studentische Mitarbeiterin im Forschungsteam der Kommission Wilhelminenberg; seit 2014 Mitarbeit am Institut für Rechts- und Kriminalsoziologie