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Wo fehlt es? Über die vielfältige Erfahrung von Privation in der Sozialen Arbeit

Abstract

In der Sozialen Arbeit ist die Erfahrung eines Fehlenden – zumeist in Gestalt eines Mangels – allgegenwärtig. Ein Fehlendes kann etwa dinghaft erfahren werden als ein materieller Mangel, aber auch ethisch als „Verfehlung“, als Abwesendsein eines Menschen, als Fehlen von Gesundheit oder zeitlich als ein Noch-nicht oder ein Nicht-mehr, ein Zu-früh oder Zu-spät. Im Kontext einer universalen Verdinglichungstendenz mag es nun unversehens geschehen, dass, von ihr überlagert, das Fehlen eines Fehlenden als bloßes Nichtvorhandensein gedeutet und so die dem Menschen spezifische vielfältige Erfahrungsweise von Privation übersprungen wird. Dieser aber soll im Folgenden fragend nachgegangen werden.
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Autor/innen-Biografie

Johannes Vorlaufer (Standort Wien)

Prof. (FH) Mag. Dr. Johannes Vorlaufer, Jg. 1959 johannes.vorlaufer@fh-campuswien.ac.at Studium der Philosophie, Psychologie, Politikwissenschaft und Theologie in Wien und München, Promotion 1986. Derzeit Lehrender an der FH Campus Wien am Bachelorstudiengang Sozialarbeit und am Masterstudiengang sozialraumorientierte und klinische Soziale Arbeit, zuvor Unterrichtstätigkeit am Institut für Philosophie der Universität Wien, in Einrichtungen der Erwachsenenbildung und an AHS. Publikationen u.a.: Das Sein-lassen als Grundvollzug des Daseins. Eine Annäherung an Heideggers Begriff der Gelassenheit. Passagen-Verlag, Wien 1994; Personales Selbstsein. Phänomenologische Versuche zum Wesen menschlichen Daseins. Verlag tredition, Hamburg 2010; Im Anspruch des Anderen. Beiträge zur sozialphilosophischen und ethischen Dimension der Sozialen Arbeit. Shaker Verlag, Aachen 2011.


Literaturhinweise

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