Hegemoniale Männlichkeit und Soziale Arbeit. Ein Forschungsansatz zu Väterlichkeiten in der Wohnungslosenhilfe.
Abstract
Das Feld von Wohnungslosigkeit und Wohnungslosenhilfe ist von einer mangelnden Thematisierung von Väterlichkeit gekennzeichnet und auch die sozialwissenschaftliche Forschung zu diesem Thema kann häufig als geschlechtsblinde Männerforschung charakterisiert werden. In diesem Beitrag wird mit dem Konzept hegemonialer Männlichkeit ein relationaler Ansatz vorgestellt, der die Beziehungen sowohl zwischen als auch innerhalb der Geschlechter in den Blick nimmt. Wir argumentieren für die produktive Nutzbarmachung des Konzepts hegemonialer Männlichkeit für eine sozialarbeiterische und sozialarbeitswissenschaftliche Praxis und skizzieren einen multiperspektivischen Forschungsansatz, der Diskursanalyse, Programmanalyse und subjektorientierte Praxisanalyse verbindet. Schlagworte: Geschlecht, Hegemoniale Männlichkeit, Väterlichkeit, Wohnungslosigkeit, Wohnungslosenhilfe, Soziale Arbeit, SozialarbeitswissenschaftAutor/innen-Biografie
Roswitha Harner
BA Roswitha Harner, Roswitha.HARNER@gmx.net Studium der Sozialen Arbeit an der FH Campus Wien. Tätigkeiten im Bereich der Wohnungslosenhilfe und in der niederschwelligen Drogenarbeit.
Yann Arhant
BA Yann Arhant, yann_arhant@gmx.at Studium der Sozialen Arbeit an der FH Campus Wien und Studium der Internationalen Entwicklung an der Universität Wien. Tätigkeiten im Bereich der Wohnungslosenhilfe, der niederschwelligen Drogenarbeit und Kinder- und Jugendarbeit.
Marc Diebäcker
FH-Prof. Dr. Marc Diebäcker, marc.diebaecker@fh-campuswien.ac.at Studium der Politischen Wissenschaft, Geschichte und Sozialen Arbeit. Promotion 2012 zum Thema „Soziale Arbeit als staatliche Praxis im städtischen Raum“. Seit 2005 in Lehre und Forschung an Studiengängen der Sozialen Arbeit der FH Campus Wien tätig.
Magdalena Habringer (Standortredaktion Wien)
BA Magdalena Habringer, lena_habringer@yahoo.de Studium der Sozialen Arbeit an der FH Campus Wien. Sozialpädagogische Tätigkeiten in der Jugendwohlfahrt und im Feld von Migration.